TRAINING FOR TAR 2014 | 78 km – 3000 HM
Mein Bericht zum Trainingswochenende im Toten Gebirge im POLAR TAR BLOG.

TRAINING FOR TAR 2014 | 78 km – 3000 HM

Mein Bericht zum Trainingswochenende im Toten Gebirge im POLAR TAR BLOG.

TRANSALPINE RUN | 45 + 45 | Letzter Test für den Ernstfall…
Noch 14 Tage bis zum Start des GORE-TEX TRANSALPINE RUN 2014. Nach dem Studium der acht Etappenpläne ist mir wieder etwas mulmig geworden. Bereits auf Etappe 1 geht es über 48,7 Kilometer und 1539 Höhenmeter. Etappe 2 steht dem nicht nach, und legt sogar noch etwas darauf: 49,2 Kilometer bei 1819 Höhenmeter.
An sich wäre für dieses Wochenende ein weiterer Gebirgslauf und eine Radtour geplant gewesen. Nachdem das Wetter aber nicht mitspielt – am Samstag wird es im Gebirge kalt, windig und regnerisch –, geht es morgen nicht übers Höllengebirge, sondern ganz gemütlich ins EurothermenResort Bad Ischl zum Entspannen.
Freilich nicht mit dem Auto.
Natürlich zu Fuß.
45 Kilometer und 700 Höhenmeter von Altmünster über die Großalmstraße nach Steinbach am Attersee und weiter über das Weißenbachtal nach Bad Ischl. Dabei umrunde ich das Höllengebirge, riskiere aber aufgrund des regnerischen Wetters keine Verletzung auf rutschigem Gestein im hochalpinem Gelände. Oder den Tod durch Erfrieren. Oder beides. Geplante Pace: 5:00 m/km – somit eine Laufzeit von ca. 3 Stunden und 45 Minuten.
Bessert sich das Wetter – wie prognostiziert –, geht es dann aber am Sonntag von Altmünster aus ins Höllengebirge auf weitere 45 Kilometer und 2500 Höhenmeter. Aber immer ein Schritt nach dem anderen…Der Bericht zu meinem möglicherweise härtestem Trainingswochenende seit ich Laufe folgt – sofern ich es überlebe – kommenden Montag am POLAR TAR BLOG.

TRANSALPINE RUN | 45 + 45 | Letzter Test für den Ernstfall…

Noch 14 Tage bis zum Start des GORE-TEX TRANSALPINE RUN 2014. Nach dem Studium der acht Etappenpläne ist mir wieder etwas mulmig geworden. Bereits auf Etappe 1 geht es über 48,7 Kilometer und 1539 Höhenmeter. Etappe 2 steht dem nicht nach, und legt sogar noch etwas darauf: 49,2 Kilometer bei 1819 Höhenmeter.

An sich wäre für dieses Wochenende ein weiterer Gebirgslauf und eine Radtour geplant gewesen. Nachdem das Wetter aber nicht mitspielt – am Samstag wird es im Gebirge kalt, windig und regnerisch –, geht es morgen nicht übers Höllengebirge, sondern ganz gemütlich ins EurothermenResort Bad Ischl zum Entspannen.

Freilich nicht mit dem Auto.

Natürlich zu Fuß.

45 Kilometer und 700 Höhenmeter von Altmünster über die Großalmstraße nach Steinbach am Attersee und weiter über das Weißenbachtal nach Bad Ischl. Dabei umrunde ich das Höllengebirge, riskiere aber aufgrund des regnerischen Wetters keine Verletzung auf rutschigem Gestein im hochalpinem Gelände. Oder den Tod durch Erfrieren. Oder beides. Geplante Pace: 5:00 m/km – somit eine Laufzeit von ca. 3 Stunden und 45 Minuten.

Bessert sich das Wetter – wie prognostiziert –, geht es dann aber am Sonntag von Altmünster aus ins Höllengebirge auf weitere 45 Kilometer und 2500 Höhenmeter. Aber immer ein Schritt nach dem anderen…

Der Bericht zu meinem möglicherweise härtestem Trainingswochenende seit ich Laufe folgt – sofern ich es überlebe – kommenden Montag am POLAR TAR BLOG.

TRAINING FOR TAR14 | Salzkammergut
Mein Wochenende mit Alexander, Patrick, Anita, Gunther und Josef. 45 Kilometer und 4000 Höhenmeter. Mein Bericht im POLAR TAR BLOG.

TRAINING FOR TAR14 | Salzkammergut

Mein Wochenende mit Alexander, Patrick, Anita, Gunther und Josef. 45 Kilometer und 4000 Höhenmeter. Mein Bericht im POLAR TAR BLOG.

GORE-TEX TRANSALPINE RUN 2014 | Noch 22 Tage…
8 Wochen Vorbereitungszeit. Das ist nicht viel für einen Lauf über 292 Kilometer und 13.733 Höhenmeter. Aber man muss die Feste feiern wie sie fallen. Wir warten nicht, wir starten, was immer auch geschieht…
Die Vorbereitungen laufen jedenfalls auf Hochtouren. Täglich zwischen 15 und 30 Laufkilometer. Pöstlingberg, Gis, Sonnstein, Traunstein. Bergauf. Bergab. Physiotherapie. Massagen. Sauna. Laufrucksack. Trekking Stöcke. Trail Schuhe. Ich bin vorbereitet. 
Noch 22 Tage. Es wird verdammt hart. Und ich kann es kaum erwarten…

GORE-TEX TRANSALPINE RUN 2014 | Noch 22 Tage…

8 Wochen Vorbereitungszeit. Das ist nicht viel für einen Lauf über 292 Kilometer und 13.733 Höhenmeter. Aber man muss die Feste feiern wie sie fallen. Wir warten nicht, wir starten, was immer auch geschieht…

Die Vorbereitungen laufen jedenfalls auf Hochtouren. Täglich zwischen 15 und 30 Laufkilometer. Pöstlingberg, Gis, Sonnstein, Traunstein. Bergauf. Bergab. Physiotherapie. Massagen. Sauna. Laufrucksack. Trekking Stöcke. Trail Schuhe. Ich bin vorbereitet. 

Noch 22 Tage. Es wird verdammt hart. Und ich kann es kaum erwarten…

STOCKEINSATZ AM SONNSTEIN | Salzkammergut
Mein erster Einsatz von Laufstöcken: Bericht auf dem POLAR TAR BLOG

STOCKEINSATZ AM SONNSTEIN | Salzkammergut

Mein erster Einsatz von Laufstöcken: Bericht auf dem POLAR TAR BLOG

GORE-TEX TRANSALPINE RUN | 2014

Noch 30 Tage bis zum Start des Transalpine Run 2014 gemeinsam mit Tom Schlegel im TEAM POLAR GERMANY. In 8 Etappen kämpfen wir uns von Ruhpolding nach Sexten. Knapp 300 Kilometer und über 13.000 Höhenmeter zwischen uns.

Auf dem TAR POLAR BLOG berichten Tom und ich bereits im Vorfeld über unsere Vorbereitungen. Und selbstverständlich täglich während unserer 8 Etappen von 30. August bis 6. September. Und wer mich kennt, weiß ohnehin, dass ich mein iPhone nie aus der Hand lege. 

TRAIL MANIAK | Pitztal
Mein Langbericht zum Pitztal Trail auf dem POLAR TAR BLOG: LINK 
Foto: © trailstripsrelax.de

TRAIL MANIAK | Pitztal

Mein Langbericht zum Pitztal Trail auf dem POLAR TAR BLOG: LINK

Foto: © trailstripsrelax.de

TRAIL MANIAK | Pitztal

Start: Mandarfen
Ziel: Überleben

Punkt 8 Uhr mache ich mich mit 123 Geisteskranken auf den Weg. 43 Kilometer. Knapp 3000 Höhenmeter. Mein erster hochalpiner Trail. Ich hatte ja keine Ahnung. Keine Ahnung.

Mein Schienbein ist ramponiert. Die Knöchel offen. Die Hand zerschnitten. Ich sehe aus wie ein Kriegsversehrter. Straßenläufer sind Mädchen. Aber ich habe mich tapfer geschlagen. Über Steine, groß wie Einfamilienhäuser, musste ich springen. Mich an Drahtseilen entlang kilometertiefer Schluchten hanteln. Single-Trails, übersät mit heimtückischen Stolperfallen. Bäche. Schneefelder. Wildtiere. Geröll. Stechgebüsch. Das alles gezuckert mit Nebel und Regen.

Bergauf kann mir ja kaum jemand etwas vormachen. Das kann ich. Aber bergab. Dass ich diesen Blog Eintrag nicht vom Krankenhaus aus schreibe, grenzt an ein Wunder. Was für ein Irrsinn. Aber wie üblich: Leider geil.

Insgesamt brauche ich für die vermaledeite Strecke 6 Stunden und 50 Minuten. Das ganze natürlich ohne Stöcke. Die habe ich jetzt im Einsatz: Auf dem Weg vom Bett zur Toilette.

Ergebnis:
Platz: 14 (AK 2)
Differenz zum Sieger: 52:26
Minuten pro KM: 9:46
Meter pro Minute: 102,2
Kilometer pro Stunde: 6,1

PITZTAL TRAIL MANIAK | 42 Kilometer
READY | Noch 24 Stunden bis zum Start
Heute ein letzter kurzer Lauf mit der UD Scott Jurek Vest 2.0. Voll gepackt. Da kommt ja dann doch einiges an Gewicht zusammen und hängt sich – gerade bergauf – ganz schön an. Der Wetterbericht für morgen ist auch nicht besonders rosig. Den ganzen Tag über nicht eine Minute Sonne. Ab Mittag dann immer stärker werdender Regen. Die Siegerzeit lag letztes Jahr bei etwas über 6 Sunden. Da wird uns der Regen wohl erwischen. 
Die endgültige Schuhwahl habe ich auch noch nicht getroffen. Mit dabei habe ich den Brooks Cascadia 8, den Saucony Kinvara 4 Trail und den New Balance MT1010. Am gemütlichsten ist der Brooks. Am schnellsten der Kinvara. Am leichtesten der New Balance. 
Und dann wäre da noch die Höhenluft. Zur Zeit befinde ich mich auf ca. 1.300 Höhenmeter. Vielleicht bilde ich es mir ja nur ein, aber ich habe das Gefühl, dass ich das beim Laufen bereits bemerkt habe. Morgen geht es dann auf über 3.000 Meter. Das kann ja lustig werden!
SET | Noch 12 Stunden bis zum Start
Laufkollege Benjamin Klingler fällt aus! Eine ganz heftige Magenverstimmung hält ihn in Schach. Morgen bestünde noch die Möglichkeit für einen Check-In. Aber es sieht nicht gut aus. Das ist natürlich bitter, zumal wir den Lauf Seite an Seite bestreiten wollten. Das wird mich auch Zeit kosten, da wir uns immer beide wechselseitig so auf Trab halten, dass noch jeder Rekord unterboten wurde. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
Ich selbst habe am späten Nachmittag den Check-In abgeschlossen und studiere eben noch einmal die Karte. Mein iPhone wäre zwar ebenfalls präpariert, aber allem Anschein nach, ist der Kompass in meinem Smartphone im Eimer. Das ist nicht gut. Das ist gar nicht gut. Die Strecke ist zwar gut markiert, aber auch nicht ohne Fehl und Tadel. So läuft man nach dem zweiten langen Anstieg rund um den Rifflsee, daraufhin über eine Brücke und findet dort sodann in Richtung links und in Richtung rechts Markierungen. Laut Karte muss man aber definitiv nach Rechts laufen. Nicht lustig. Gar nicht lustig. Sollte es mehr dieser Fallen geben, werde ich erst am Sonntag Abend irgendwo ankommen.
Die Schuhwahl ist zwischenzeitig getroffen. Der New Balance MT1010 hat den Zuschlag bekommen. Er ist leichter als der Brooks Cascadia 8, was mir ob der über 3000 Höhenmeter wichtig ist. Und verglichen mit dem Saucony Kinvara 4 Trail gebe ich der Vibram Sohle den Vorzug. Beim Kinvara spürt man Steine teilweise heftig auf der Fußsohle. Das ist ob dieser hochalpinen, durchgehend sehr steinigen Laufstrecke, dann etwas ungut. Ein Restrisiko bleibt natürlich. Weiter als 20 Kilometer am Stück bin ich im MT1010 von New Balance, den ich erst seit 10 Tagen in meine Familie aufgenommen habe, noch nicht gelaufen.
Jetzt noch ein wenig die Muskeln massieren – die Wanderung über 15 km heute Nachmittag war – wenngleich familiär total sozial – wettkampftechnisch eher ein Kopfschuss. Egal. Morgen wird gelaufen was das Zeug hält! Gute Nacht!
GO | Noch 2 Stunden bis zum Start
Wecker. Adam Green. Hansaplast. Semmeln. Pfefferminztee. Vaseline. Müsliriegel. Schoko-Shake. Akku! Akku! Akku! Socken. Schuhe. Baldrian!

PITZTAL TRAIL MANIAK | 42 Kilometer

READY | Noch 24 Stunden bis zum Start

Heute ein letzter kurzer Lauf mit der UD Scott Jurek Vest 2.0. Voll gepackt. Da kommt ja dann doch einiges an Gewicht zusammen und hängt sich – gerade bergauf – ganz schön an. Der Wetterbericht für morgen ist auch nicht besonders rosig. Den ganzen Tag über nicht eine Minute Sonne. Ab Mittag dann immer stärker werdender Regen. Die Siegerzeit lag letztes Jahr bei etwas über 6 Sunden. Da wird uns der Regen wohl erwischen. 

Die endgültige Schuhwahl habe ich auch noch nicht getroffen. Mit dabei habe ich den Brooks Cascadia 8, den Saucony Kinvara 4 Trail und den New Balance MT1010. Am gemütlichsten ist der Brooks. Am schnellsten der Kinvara. Am leichtesten der New Balance. 

Und dann wäre da noch die Höhenluft. Zur Zeit befinde ich mich auf ca. 1.300 Höhenmeter. Vielleicht bilde ich es mir ja nur ein, aber ich habe das Gefühl, dass ich das beim Laufen bereits bemerkt habe. Morgen geht es dann auf über 3.000 Meter. Das kann ja lustig werden!

SET | Noch 12 Stunden bis zum Start

Laufkollege Benjamin Klingler fällt aus! Eine ganz heftige Magenverstimmung hält ihn in Schach. Morgen bestünde noch die Möglichkeit für einen Check-In. Aber es sieht nicht gut aus. Das ist natürlich bitter, zumal wir den Lauf Seite an Seite bestreiten wollten. Das wird mich auch Zeit kosten, da wir uns immer beide wechselseitig so auf Trab halten, dass noch jeder Rekord unterboten wurde. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ich selbst habe am späten Nachmittag den Check-In abgeschlossen und studiere eben noch einmal die Karte. Mein iPhone wäre zwar ebenfalls präpariert, aber allem Anschein nach, ist der Kompass in meinem Smartphone im Eimer. Das ist nicht gut. Das ist gar nicht gut. Die Strecke ist zwar gut markiert, aber auch nicht ohne Fehl und Tadel. So läuft man nach dem zweiten langen Anstieg rund um den Rifflsee, daraufhin über eine Brücke und findet dort sodann in Richtung links und in Richtung rechts Markierungen. Laut Karte muss man aber definitiv nach Rechts laufen. Nicht lustig. Gar nicht lustig. Sollte es mehr dieser Fallen geben, werde ich erst am Sonntag Abend irgendwo ankommen.

Die Schuhwahl ist zwischenzeitig getroffen. Der New Balance MT1010 hat den Zuschlag bekommen. Er ist leichter als der Brooks Cascadia 8, was mir ob der über 3000 Höhenmeter wichtig ist. Und verglichen mit dem Saucony Kinvara 4 Trail gebe ich der Vibram Sohle den Vorzug. Beim Kinvara spürt man Steine teilweise heftig auf der Fußsohle. Das ist ob dieser hochalpinen, durchgehend sehr steinigen Laufstrecke, dann etwas ungut. Ein Restrisiko bleibt natürlich. Weiter als 20 Kilometer am Stück bin ich im MT1010 von New Balance, den ich erst seit 10 Tagen in meine Familie aufgenommen habe, noch nicht gelaufen.

Jetzt noch ein wenig die Muskeln massieren – die Wanderung über 15 km heute Nachmittag war – wenngleich familiär total sozial – wettkampftechnisch eher ein Kopfschuss. Egal. Morgen wird gelaufen was das Zeug hält! Gute Nacht!

GO | Noch 2 Stunden bis zum Start

Wecker. Adam Green. Hansaplast. Semmeln. Pfefferminztee. Vaseline. Müsliriegel. Schoko-Shake. Akku! Akku! Akku! Socken. Schuhe. Baldrian!