TRAIL MANIAK | Pitztal
Mein Langbericht zum Pitztal Trail auf dem POLAR TAR BLOG: LINK 
Foto: © trailstripsrelax.de

TRAIL MANIAK | Pitztal

Mein Langbericht zum Pitztal Trail auf dem POLAR TAR BLOG: LINK

Foto: © trailstripsrelax.de

TRAIL MANIAK | Pitztal

Start: Mandarfen
Ziel: Überleben

Punkt 8 Uhr mache ich mich mit 123 Geisteskranken auf den Weg. 43 Kilometer. Knapp 3000 Höhenmeter. Mein erster hochalpiner Trail. Ich hatte ja keine Ahnung. Keine Ahnung.

Mein Schienbein ist ramponiert. Die Knöchel offen. Die Hand zerschnitten. Ich sehe aus wie ein Kriegsversehrter. Straßenläufer sind Mädchen. Aber ich habe mich tapfer geschlagen. Über Steine, groß wie Einfamilienhäuser, musste ich springen. Mich an Drahtseilen entlang kilometertiefer Schluchten hanteln. Single-Trails, übersät mit heimtückischen Stolperfallen. Bäche. Schneefelder. Wildtiere. Geröll. Stechgebüsch. Das alles gezuckert mit Nebel und Regen.

Bergauf kann mir ja kaum jemand etwas vormachen. Das kann ich. Aber bergab. Dass ich diesen Blog Eintrag nicht vom Krankenhaus aus schreibe, grenzt an ein Wunder. Was für ein Irrsinn. Aber wie üblich: Leider geil.

Insgesamt brauche ich für die vermaledeite Strecke 6 Stunden und 50 Minuten. Das ganze natürlich ohne Stöcke. Die habe ich jetzt im Einsatz: Auf dem Weg vom Bett zur Toilette.

Ergebnis:
Platz: 14 (AK 2)
Differenz zum Sieger: 52:26
Minuten pro KM: 9:46
Meter pro Minute: 102,2
Kilometer pro Stunde: 6,1

PITZTAL TRAIL MANIAK | 42 Kilometer
READY | Noch 24 Stunden bis zum Start
Heute ein letzter kurzer Lauf mit der UD Scott Jurek Vest 2.0. Voll gepackt. Da kommt ja dann doch einiges an Gewicht zusammen und hängt sich – gerade bergauf – ganz schön an. Der Wetterbericht für morgen ist auch nicht besonders rosig. Den ganzen Tag über nicht eine Minute Sonne. Ab Mittag dann immer stärker werdender Regen. Die Siegerzeit lag letztes Jahr bei etwas über 6 Sunden. Da wird uns der Regen wohl erwischen. 
Die endgültige Schuhwahl habe ich auch noch nicht getroffen. Mit dabei habe ich den Brooks Cascadia 8, den Saucony Kinvara 4 Trail und den New Balance MT1010. Am gemütlichsten ist der Brooks. Am schnellsten der Kinvara. Am leichtesten der New Balance. 
Und dann wäre da noch die Höhenluft. Zur Zeit befinde ich mich auf ca. 1.300 Höhenmeter. Vielleicht bilde ich es mir ja nur ein, aber ich habe das Gefühl, dass ich das beim Laufen bereits bemerkt habe. Morgen geht es dann auf über 3.000 Meter. Das kann ja lustig werden!
SET | Noch 12 Stunden bis zum Start
Laufkollege Benjamin Klingler fällt aus! Eine ganz heftige Magenverstimmung hält ihn in Schach. Morgen bestünde noch die Möglichkeit für einen Check-In. Aber es sieht nicht gut aus. Das ist natürlich bitter, zumal wir den Lauf Seite an Seite bestreiten wollten. Das wird mich auch Zeit kosten, da wir uns immer beide wechselseitig so auf Trab halten, dass noch jeder Rekord unterboten wurde. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
Ich selbst habe am späten Nachmittag den Check-In abgeschlossen und studiere eben noch einmal die Karte. Mein iPhone wäre zwar ebenfalls präpariert, aber allem Anschein nach, ist der Kompass in meinem Smartphone im Eimer. Das ist nicht gut. Das ist gar nicht gut. Die Strecke ist zwar gut markiert, aber auch nicht ohne Fehl und Tadel. So läuft man nach dem zweiten langen Anstieg rund um den Rifflsee, daraufhin über eine Brücke und findet dort sodann in Richtung links und in Richtung rechts Markierungen. Laut Karte muss man aber definitiv nach Rechts laufen. Nicht lustig. Gar nicht lustig. Sollte es mehr dieser Fallen geben, werde ich erst am Sonntag Abend irgendwo ankommen.
Die Schuhwahl ist zwischenzeitig getroffen. Der New Balance MT1010 hat den Zuschlag bekommen. Er ist leichter als der Brooks Cascadia 8, was mir ob der über 3000 Höhenmeter wichtig ist. Und verglichen mit dem Saucony Kinvara 4 Trail gebe ich der Vibram Sohle den Vorzug. Beim Kinvara spürt man Steine teilweise heftig auf der Fußsohle. Das ist ob dieser hochalpinen, durchgehend sehr steinigen Laufstrecke, dann etwas ungut. Ein Restrisiko bleibt natürlich. Weiter als 20 Kilometer am Stück bin ich im MT1010 von New Balance, den ich erst seit 10 Tagen in meine Familie aufgenommen habe, noch nicht gelaufen.
Jetzt noch ein wenig die Muskeln massieren – die Wanderung über 15 km heute Nachmittag war – wenngleich familiär total sozial – wettkampftechnisch eher ein Kopfschuss. Egal. Morgen wird gelaufen was das Zeug hält! Gute Nacht!
GO | Noch 2 Stunden bis zum Start
Wecker. Adam Green. Hansaplast. Semmeln. Pfefferminztee. Vaseline. Müsliriegel. Schoko-Shake. Akku! Akku! Akku! Socken. Schuhe. Baldrian!

PITZTAL TRAIL MANIAK | 42 Kilometer

READY | Noch 24 Stunden bis zum Start

Heute ein letzter kurzer Lauf mit der UD Scott Jurek Vest 2.0. Voll gepackt. Da kommt ja dann doch einiges an Gewicht zusammen und hängt sich – gerade bergauf – ganz schön an. Der Wetterbericht für morgen ist auch nicht besonders rosig. Den ganzen Tag über nicht eine Minute Sonne. Ab Mittag dann immer stärker werdender Regen. Die Siegerzeit lag letztes Jahr bei etwas über 6 Sunden. Da wird uns der Regen wohl erwischen. 

Die endgültige Schuhwahl habe ich auch noch nicht getroffen. Mit dabei habe ich den Brooks Cascadia 8, den Saucony Kinvara 4 Trail und den New Balance MT1010. Am gemütlichsten ist der Brooks. Am schnellsten der Kinvara. Am leichtesten der New Balance. 

Und dann wäre da noch die Höhenluft. Zur Zeit befinde ich mich auf ca. 1.300 Höhenmeter. Vielleicht bilde ich es mir ja nur ein, aber ich habe das Gefühl, dass ich das beim Laufen bereits bemerkt habe. Morgen geht es dann auf über 3.000 Meter. Das kann ja lustig werden!

SET | Noch 12 Stunden bis zum Start

Laufkollege Benjamin Klingler fällt aus! Eine ganz heftige Magenverstimmung hält ihn in Schach. Morgen bestünde noch die Möglichkeit für einen Check-In. Aber es sieht nicht gut aus. Das ist natürlich bitter, zumal wir den Lauf Seite an Seite bestreiten wollten. Das wird mich auch Zeit kosten, da wir uns immer beide wechselseitig so auf Trab halten, dass noch jeder Rekord unterboten wurde. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ich selbst habe am späten Nachmittag den Check-In abgeschlossen und studiere eben noch einmal die Karte. Mein iPhone wäre zwar ebenfalls präpariert, aber allem Anschein nach, ist der Kompass in meinem Smartphone im Eimer. Das ist nicht gut. Das ist gar nicht gut. Die Strecke ist zwar gut markiert, aber auch nicht ohne Fehl und Tadel. So läuft man nach dem zweiten langen Anstieg rund um den Rifflsee, daraufhin über eine Brücke und findet dort sodann in Richtung links und in Richtung rechts Markierungen. Laut Karte muss man aber definitiv nach Rechts laufen. Nicht lustig. Gar nicht lustig. Sollte es mehr dieser Fallen geben, werde ich erst am Sonntag Abend irgendwo ankommen.

Die Schuhwahl ist zwischenzeitig getroffen. Der New Balance MT1010 hat den Zuschlag bekommen. Er ist leichter als der Brooks Cascadia 8, was mir ob der über 3000 Höhenmeter wichtig ist. Und verglichen mit dem Saucony Kinvara 4 Trail gebe ich der Vibram Sohle den Vorzug. Beim Kinvara spürt man Steine teilweise heftig auf der Fußsohle. Das ist ob dieser hochalpinen, durchgehend sehr steinigen Laufstrecke, dann etwas ungut. Ein Restrisiko bleibt natürlich. Weiter als 20 Kilometer am Stück bin ich im MT1010 von New Balance, den ich erst seit 10 Tagen in meine Familie aufgenommen habe, noch nicht gelaufen.

Jetzt noch ein wenig die Muskeln massieren – die Wanderung über 15 km heute Nachmittag war – wenngleich familiär total sozial – wettkampftechnisch eher ein Kopfschuss. Egal. Morgen wird gelaufen was das Zeug hält! Gute Nacht!

GO | Noch 2 Stunden bis zum Start

Wecker. Adam Green. Hansaplast. Semmeln. Pfefferminztee. Vaseline. Müsliriegel. Schoko-Shake. Akku! Akku! Akku! Socken. Schuhe. Baldrian!

WILLKOMMEN IM PITZTAL | Trail Maniak

PITZTAL GLETSCHER TRAIL MANIAK | Noch 4 Tage und 17 Stunden

PITZTAL GLETSCHER TRAIL MANIAK | Noch 4 Tage und 17 Stunden

PESENBACHTAL | Kerzenstein in Bad Mühllacken

Zum Entspannen vom 21 km Lauf in Obertrum hätte ich mir einen kurzen aber feinen Trail im Pesenbachtal ausgesucht. Gefunden habe ich ihn auch. Bloß zurück wurde wieder zum Fiasko. Langsam wundere ich mich, dass ich in meiner Wohnung immer auf Anhieb die Toilette finde. Aus 10 km Trail wurden jedenfalls 10 km Trail plus 10 km Bundesstraße. Nichtsdestotrotz: Geile Laufrunde!

TRUMER TRIATHLON 2014 | Staffel
Am heißesten Tag des Jahres sollte man Baden. Und Radfahren. Und Laufen. Kurzum: Bei 35° Celsius sollte man auf jeden Fall an einem Triathlon teilnehmen. Alles andere wäre normal. Gottlob bin ich an diesem Wochenende nur in einer Staffel angetreten und dabei kurzfristig für den leicht verletzten Benjamin Klingler als Läufer eingesprungen, der am kommenden Wochenende fit für den #PITZTAL42 sein muss. Andererseits: Wer denn dann bei einem Triathlon nur laufen muss, der sollte dies zumindest schnell tun.
Bereits 500 Meter nach der Staffelübergabe durch Wolfgang Ermeling war mir klar, das würde heute heftig werden. Die Sonne brannte unerbittlich vom Himmel. Kaum Wind. Kein Schatten. Dazu eine Laufstrecke mit einigen Höhenmetern, teilweise Schotter und  etlichen 90 Grad Kurven. 
Als Dritter ging es auf die 4 x 5,25 km lange Strecke, wobei ich bereits nach 3 Kilometern auf Platz zwei laufen konnte. Doch hinter mir im Nacken der wohl derzeit schnellste Mann Österreichs: Robert Gruber. Aber die abartige Hitze dürfte sein Freund nicht sein, und so konnte ich ihn bis ins Ziel, das ich nach 1:17:15 (Pace 3:39 m/km) erreichte, auf Abstand halten. Selten so froh gewesen, die Ziellabe zu erreichen!
WWW.BRIXS.AT STAFFELPlatz 2 von 36 in 4:18:12Christian Lehner | Schwimmen | 00:32:34 | Gesamt: 7Wolfgang Ermeling | Rad 02:24:37 | Gesamt: 3Demeter Dick | Laufen 01:17:15 | Gesamt: 2
Foto: © 2014 TRINEWS.AT

TRUMER TRIATHLON 2014 | Staffel

Am heißesten Tag des Jahres sollte man Baden. Und Radfahren. Und Laufen. Kurzum: Bei 35° Celsius sollte man auf jeden Fall an einem Triathlon teilnehmen. Alles andere wäre normal. Gottlob bin ich an diesem Wochenende nur in einer Staffel angetreten und dabei kurzfristig für den leicht verletzten Benjamin Klingler als Läufer eingesprungen, der am kommenden Wochenende fit für den #PITZTAL42 sein muss. Andererseits: Wer denn dann bei einem Triathlon nur laufen muss, der sollte dies zumindest schnell tun.

Bereits 500 Meter nach der Staffelübergabe durch Wolfgang Ermeling war mir klar, das würde heute heftig werden. Die Sonne brannte unerbittlich vom Himmel. Kaum Wind. Kein Schatten. Dazu eine Laufstrecke mit einigen Höhenmetern, teilweise Schotter und  etlichen 90 Grad Kurven. 

Als Dritter ging es auf die 4 x 5,25 km lange Strecke, wobei ich bereits nach 3 Kilometern auf Platz zwei laufen konnte. Doch hinter mir im Nacken der wohl derzeit schnellste Mann Österreichs: Robert Gruber. Aber die abartige Hitze dürfte sein Freund nicht sein, und so konnte ich ihn bis ins Ziel, das ich nach 1:17:15 (Pace 3:39 m/km) erreichte, auf Abstand halten. Selten so froh gewesen, die Ziellabe zu erreichen!

WWW.BRIXS.AT STAFFEL
Platz 2 von 36 in 4:18:12
Christian Lehner | Schwimmen | 00:32:34 | Gesamt: 7
Wolfgang Ermeling | Rad 02:24:37 | Gesamt: 3
Demeter Dick | Laufen 01:17:15 | Gesamt: 2

Foto: © 2014 TRINEWS.AT

THE LION & THE GAZELLE | We are all running…

We are all running. Some of us are running from something. Some of us run towards something. Sun comes up. Sun goes down. We run. And when that sun comes up again, we keep running. 

A Film by Duct Tape Then Beer
Runner: Joe Grant
Camera: Austin Siadak and Fitz Cahall
Edit: Aidan Haley and Austin Siadak
Words: Fitz Cahall
Music: Amy Stolzenbach
Narration: Graham Tracy

DER IRON-MÜLLMANN | Sauber bleiben beim IRONMAN Austria
Wieder einmal ein herrlicher Blog von Age Grouper Thorsten Firlus (Wirtschatswoche), mit dem ich am Wörthersee meine letzten Trainingseinheiten absolvieren durfte. Herrlich!
Hier geht’s weiter!

DER IRON-MÜLLMANN | Sauber bleiben beim IRONMAN Austria

Wieder einmal ein herrlicher Blog von Age Grouper Thorsten Firlus (Wirtschatswoche), mit dem ich am Wörthersee meine letzten Trainingseinheiten absolvieren durfte. Herrlich!

Hier geht’s weiter!