Ein Tag. 
Für einen Augenblick.
Fürs Leben.

One day.
For one moment.
For a lifetime.

Ein Tag. 

Für einen Augenblick.

Fürs Leben.

One day.

For one moment.

For a lifetime.

IRONMAN HAWAII 2014 | Gegenwind? Na und!

IRONMAN HAWAII 2014 | AND THEY ARE OFF!
Start zum IRONMAN World Championship11. Oktober 2014, 6:50 UhrKailua-Kona, Hawaii

IRONMAN HAWAII 2014 | AND THEY ARE OFF!

Start zum IRONMAN World Championship
11. Oktober 2014, 6:50 Uhr
Kailua-Kona, Hawaii

IRONMAN HAWAII 2014 | Polar

»In his “normal life” Demeter Dick is a lawyer based in Linz, Austria. Here in Kona he is going to let the beast out.«

Im Zuge meines Aufenthalts in Kona hatte ich das Glück von POLAR gefilmt, fotografiert und interviewt zu werden – unvergessliche Momente auf einer der schönsten Inseln der Welt – in der verrücktesten Woche des Jahres. HANG LOOSE!

YouTube Link: Klick

Laufen mit frischen Blasen ist schmerzhaft. Aber nur auf den ersten 10 Kilometern. Dann geht’s.
Triathlon Dog
IRONMAN HAWAII 2014 | Wettkampfstrategie

P R E - S T A R T
Wenn am Samstag, 11. Oktober 2014, um 3:30 Uhr der Wecker läutet, ist der Tag für seine nächsten 13 Stunden bereits minutiös geplant. Nun gut. Zumindest bis 6:50 Uhr. Denn was danach kommt, kann keiner vorhersagen. Aber man kann sich zumindest auf die Eventualitäten bestmöglich vorbereiten.

Von 3:30 Uhr bis eine Stunde vor dem Start möchte ich rund 2000 kcal zu mir nehmen. Serviert werden Haselnusswaffeln von PowerBar (…ein elendiges Mannerschnitten Plagiat) und Schokomilch. In Summe 1996 kcal mit 334 Gramm Kohlehydrate. Nachdem der Körper maximal 500 Gramm Kohlehydrate speichern kann, und ich ja kaum mit leeren Speichern erwachen werde (definitiv nicht… blörp), bin ich damit auf Anschlag aufgetankt. Mehr ist wohl nicht mehr möglich.

Um 4:50 Uhr geht es dann mit dem Bus zur Wechselzone. Zuerst wird das »Branding« gemacht (Aufdruck der Startnummer am Oberarm mit Stempeln), dann werden die Reifen aufgepumpt, das Rad ein letztes Mal gecheckt. Gegen 6 Uhr hoffe ich im Wasser zu sein, um mich mindestens 15 Minuten einzuschwimmen und nochmal durchzuatmen. Um 6:25 Uhr starten dann schon die Pros… 25 Minuten später fällt der Startschuss der männlichen Agegrouper.

S W I M
Nachdem der Pazifik hier warm wie ein Plantschbecken ist, gilt natürlich Neoprenverbot. Somit wird es nach dem IRONMAN Lanzarote und dem IRONMAN Austria auch meine erste Langdistanz ohne Neo. Erlaubt sind jedoch Speedsuits, die einem zwar zu keiner besseren Wasserlage verhelfen, aber das Tempo merkbar erhöhen sollen. Einen solchen haben alle österreichischen Ironman Teilnehmer von der Firma XTERRA kostenlos herhalten. Danke noch einmal dafür an dieser Stelle! Beim Test im 25 Yard Becken konnte ich auch tatsächlich schnellere Zeiten mit Speedsuit verzeichnen.

Zeit
Für mich wäre hier in Kona jede Zeit unter 1:10:00 ein Traum. Aber selbst die Pros scheinen hier nicht so schnell unterwegs zu sein. Mal sehen.

B I K E
Am Rad habe ich mich letztendlich dafür entschieden auch vorne die 80er Felge zu fahren. Die Windverhältnisse sollten morgen ähnlich sein wie am Montag, als ich bereits die 180 km nach Hawi und zurück gefahren bin. Probleme hatte ich nur von vorbei donnernden LKWs. Das Problem stellt sich im Wettkampf aber glücklicherweise nicht. Außerdem bin ich lediglich mit einer Flasche unterwegs. In dieser führe ich eine Mischung aus Wasser und PowerBar Gels mit, die mich über die ganzen 180 km versorgen wird. Alle 12 km gibt es zudem eine Labe. Dort werden Gatorade, Wasser, Cola oder Red Bull gereicht, mit denen ich meinen Flüssigkeitshaushalt im Lot halte werde. Den zweiten Flaschenhalter am Aerolenker habe ich jedenfalls wieder demontiert. Die Radfahrt werde ich zudem unter Kontrolle meiner Pulswerte absolvieren. 80 bis 85% meiner maximalen Herzfrequenz sind vorgesehen.

Zeit
Am Montag konnte ich die 180 km mit einem Schnitt von 35,2 km/h bewältigen. Ein Schnitt von 36 km/h sollte im WK also machbar sein — unter der Voraussetzung vergleichbarer Bedingungen. Mein Ziel sollte damit jedenfalls ein Radsplit unter 5 Stunden sein.

R U N
Meine Disziplin. Wenn ich nach rund 5 Stunden Radfahrt gegen 13 Uhr am Ali’i Drive meine ersten Schritte setze, wird es knapp 30 Grad heiß sein. Willkommen in der Hölle. Der Lauf wird daher eher mit Lanzarote als mit Kärnten vergleichbar sein. Ohne Magenprobleme hätte ich aber auch in Lanzarote eine gute Zeit auf den Asphalt knallen können. Hitze macht mir ja an sich auch nicht wirklich was aus. Dennoch: Hitze (… kein Schatten!) und nicht wenige Höhenmeter machen diese Laufstrecke zu einer ganz besonderen Herausforderung. 

Dazu kommt — und das wird spannend — mein speziell für den IRONMAN Hawaii adaptierter Laufstil: Von meinem sonst fast etwas übertriebenem Vorfußlauf wechsle ich auf Mittelfußlauf, weshalb ich mir für den IRONMAN wieder einen Skechers Go Run zugelegt habe, mit dem der Mittelfußlauf blendend funktioniert. Änderung Nr. 2: Schrittfrequenz massiv erhöhen. Von meiner üblichen Frequenz von 180 Schritten pro Minute werde ich auf 190 bis 200 erhöhen. Das sieht — zugegebenermaßen — etwas merkwürdig aus. Die schnellste Dame im Lauffeld — und amtierende Weltmeisterin —, Mirinda Carfrae, zeigt das aber schön vor, wobei sie neben einer irren Frequenz trotz ihrer überschaubaren Körpergröße auch noch eine ordentliche Schrittweite auf die Straße setzt. Ich habe das jedenfalls probiert und für gut befunden. Ob die Welt dafür bereit ist, sehe ich dann morgen! Im schlimmsten Fall habe ich wieder ein Kapitel für mein Buch »101 Fehler im Ausdauersport — Für Sie getestet«

Zeit
As usual: Ich beharre darauf eine Zeit unter drei Stunden zu laufen. In Lanzarote war ich hievon meilenweit entfernt, jedoch aufgrund der Magenschmerzen keinesfalls konkurrenzfähig. In Kärnten ist mir eine 3:08 gelungen. Aber auch das ist von sub 3 genau genommen noch sehr weit entfernt. Zudem ist der Marathon in Kärnten verglichen mit Hawaii ein Kinderspiel. Andererseits bin ich in Kärnten ohne Nahrungszufuhr über die 42 km gelaufen, und bin zwischen Kilometer 20 bis 30 unter meinen Möglichkeiten geblieben. Und überhaupt: Ich beharre! Unter 3 Stunden sind möglich! Wo bleibt denn sonst der Spass?

G E S A M T Z E I T
Ha ha ha ha! Keine Prognose. Nachdem schon die drei Disziplinen für sich gesehen kaum vorhersehbar sind, ist eine Prognose der Gesamtzeit kaum möglich. Aber eines ist klar: Vorne sollte dann schon eine 9 stehen. Aber im Grunde ist gerade auf Hawaii noch viel wichtiger: Ins Ziel zu kommen ohne Panne, Unfall oder Disqualifikation. Ob man als Agegrouper beim ersten Mal auf Hawaii 10 Minuten länger braucht oder nicht, ist ja dann doch eher herzlich egal. Dass ich trotzdem wie ein Irrer um jede Sekunde kämpfen werde, versteht sich von selbst. Ich kann ja gar nicht anders.

ALOHA!

IRONMAN HAWAII 2014 | Wettkampfstrategie

P R E - S T A R T
Wenn am Samstag, 11. Oktober 2014, um 3:30 Uhr der Wecker läutet, ist der Tag für seine nächsten 13 Stunden bereits minutiös geplant. Nun gut. Zumindest bis 6:50 Uhr. Denn was danach kommt, kann keiner vorhersagen. Aber man kann sich zumindest auf die Eventualitäten bestmöglich vorbereiten.

Von 3:30 Uhr bis eine Stunde vor dem Start möchte ich rund 2000 kcal zu mir nehmen. Serviert werden Haselnusswaffeln von PowerBar (…ein elendiges Mannerschnitten Plagiat) und Schokomilch. In Summe 1996 kcal mit 334 Gramm Kohlehydrate. Nachdem der Körper maximal 500 Gramm Kohlehydrate speichern kann, und ich ja kaum mit leeren Speichern erwachen werde (definitiv nicht… blörp), bin ich damit auf Anschlag aufgetankt. Mehr ist wohl nicht mehr möglich.

Um 4:50 Uhr geht es dann mit dem Bus zur Wechselzone. Zuerst wird das »Branding« gemacht (Aufdruck der Startnummer am Oberarm mit Stempeln), dann werden die Reifen aufgepumpt, das Rad ein letztes Mal gecheckt. Gegen 6 Uhr hoffe ich im Wasser zu sein, um mich mindestens 15 Minuten einzuschwimmen und nochmal durchzuatmen. Um 6:25 Uhr starten dann schon die Pros… 25 Minuten später fällt der Startschuss der männlichen Agegrouper.

S W I M
Nachdem der Pazifik hier warm wie ein Plantschbecken ist, gilt natürlich Neoprenverbot. Somit wird es nach dem IRONMAN Lanzarote und dem IRONMAN Austria auch meine erste Langdistanz ohne Neo. Erlaubt sind jedoch Speedsuits, die einem zwar zu keiner besseren Wasserlage verhelfen, aber das Tempo merkbar erhöhen sollen. Einen solchen haben alle österreichischen Ironman Teilnehmer von der Firma XTERRA kostenlos herhalten. Danke noch einmal dafür an dieser Stelle! Beim Test im 25 Yard Becken konnte ich auch tatsächlich schnellere Zeiten mit Speedsuit verzeichnen.

Zeit
Für mich wäre hier in Kona jede Zeit unter 1:10:00 ein Traum. Aber selbst die Pros scheinen hier nicht so schnell unterwegs zu sein. Mal sehen.

B I K E
Am Rad habe ich mich letztendlich dafür entschieden auch vorne die 80er Felge zu fahren. Die Windverhältnisse sollten morgen ähnlich sein wie am Montag, als ich bereits die 180 km nach Hawi und zurück gefahren bin. Probleme hatte ich nur von vorbei donnernden LKWs. Das Problem stellt sich im Wettkampf aber glücklicherweise nicht. Außerdem bin ich lediglich mit einer Flasche unterwegs. In dieser führe ich eine Mischung aus Wasser und PowerBar Gels mit, die mich über die ganzen 180 km versorgen wird. Alle 12 km gibt es zudem eine Labe. Dort werden Gatorade, Wasser, Cola oder Red Bull gereicht, mit denen ich meinen Flüssigkeitshaushalt im Lot halte werde. Den zweiten Flaschenhalter am Aerolenker habe ich jedenfalls wieder demontiert. Die Radfahrt werde ich zudem unter Kontrolle meiner Pulswerte absolvieren. 80 bis 85% meiner maximalen Herzfrequenz sind vorgesehen.

Zeit
Am Montag konnte ich die 180 km mit einem Schnitt von 35,2 km/h bewältigen. Ein Schnitt von 36 km/h sollte im WK also machbar sein — unter der Voraussetzung vergleichbarer Bedingungen. Mein Ziel sollte damit jedenfalls ein Radsplit unter 5 Stunden sein.

R U N
Meine Disziplin. Wenn ich nach rund 5 Stunden Radfahrt gegen 13 Uhr am Ali’i Drive meine ersten Schritte setze, wird es knapp 30 Grad heiß sein. Willkommen in der Hölle. Der Lauf wird daher eher mit Lanzarote als mit Kärnten vergleichbar sein. Ohne Magenprobleme hätte ich aber auch in Lanzarote eine gute Zeit auf den Asphalt knallen können. Hitze macht mir ja an sich auch nicht wirklich was aus. Dennoch: Hitze (… kein Schatten!) und nicht wenige Höhenmeter machen diese Laufstrecke zu einer ganz besonderen Herausforderung. Dazu kommt — und das wird spannend — mein speziell für den IRONMAN Hawaii adaptierter Laufstil: Von meinem sonst fast etwas übertriebenem Vorfußlauf wechsle ich auf Mittelfußlauf, weshalb ich mir für den IRONMAN wieder einen Skechers Go Run zugelegt habe, mit dem der Mittelfußlauf blendend funktioniert. Änderung Nr. 2: Schrittfrequenz massiv erhöhen. Von meiner üblichen Frequenz von 180 Schritten pro Minute werde ich auf 190 bis 200 erhöhen. Das sieht — zugegebenermaßen — etwas merkwürdig aus. Die schnellste Dame im Lauffeld — und amtierende Weltmeisterin —, Mirinda Carfrae, zeigt das aber schön vor, wobei sie neben einer irren Frequenz trotz ihrer überschaubaren Körpergröße auch noch eine ordentliche Schrittweite auf die Straße setzt. Ich habe das jedenfalls probiert und für gut befunden. Ob die Welt dafür bereit ist, sehe ich dann morgen! Im schlimmsten Fall habe ich wieder ein Kapitel für mein Buch »101 Fehler im Ausdauersport — Für Sie getestet«

Zeit
As usual: Ich beharre darauf eine Zeit unter drei Stunden zu laufen. In Lanzarote war ich hievon meilenweit entfernt, jedoch aufgrund der Magenschmerzen keinesfalls konkurrenzfähig. In Kärnten ist mir eine 3:08 gelungen. Aber auch das ist von sub 3 genau genommen noch sehr weit entfernt. Zudem ist der Marathon in Kärnten verglichen mit Hawaii ein Kinderspiel. Andererseits bin ich in Kärnten ohne Nahrungszufuhr über die 42 km gelaufen, und bin zwischen Kilometer 20 bis 30 unter meinen Möglichkeiten geblieben. Und überhaupt: Ich beharre! Unter 3 Stunden sind möglich! Wo bleibt denn sonst der Spass?

G E S A M T Z E I T
Ha ha ha ha! Keine Prognose. Nachdem schon die drei Disziplinen für sich gesehen kaum vorhersehbar sind, ist eine Prognose der Gesamtzeit kaum möglich. Aber eines ist klar: Vorne sollte dann schon eine 9 stehen. Aber im Grunde ist gerade auf Hawaii noch viel wichtiger: Ins Ziel zu kommen ohne Panne, Unfall oder Disqualifikation. Ob man als Agegrouper beim ersten Mal auf Hawaii 10 Minuten länger braucht oder nicht, ist ja dann doch eher herzlich egal. Dass ich trotzdem wie ein Irrer um jede Sekunde kämpfen werde, versteht sich von selbst. Ich kann ja gar nicht anders.

ALOHA!

IRONMAN WORLDCHAMPIONSHIP | 2014

Meine Startzeit: Samstag, 18:50 Uhr (MEZ)
Meine Startnummer: Bib 1160

Informationen via:
— IRONMAN.COM (Live Stream und Athlete Tracker)
— Hessischer Rundfunk (On-Line und ab 23:55 Uhr im Fernsehen)
— Sebastian Brandt (@sebrandt #FF) wird immer wieder auf Twitter über den Rennverlauf berichten (Tausend Dank!)

IRONMAN WORLDCHAMPIONSHIP | 2014

Meine Startzeit: Samstag, 18:50 Uhr (MEZ)
Meine Startnummer: Bib 1160

Informationen via:
— IRONMAN.COM (Live Stream und Athlete Tracker)
— Hessischer Rundfunk (On-Line und ab 23:55 Uhr im Fernsehen)
— Sebastian Brandt (@sebrandt #FF) wird immer wieder auf Twitter über den Rennverlauf berichten (Tausend Dank!)

IRONMAN HAWAII 2014 | Tag 4

Tapering, zu Deutsch »Müssiggang« oder »Totenstarre«, prägte diesen Tag. Morgens ein kurzer Spaziergang zum Underpants Run. Schlimme Sache das. Im Anschluss wurde das Interview für Polar aufgenommen, nachdem ich ja gestern bereits beim Radtraining gefilmt wurde. Danach ging es noch kurz ins Aquatic Center, den SpeedSuit testen, der mich auf 500 Meter ca. 30 Sekunden schneller machen kann — wenn ich denn sauber schwimme.

Nachdem kein weiteres Training mehr auf dem Plan stand, nutzte ich die Zeit um — ausnahmsweise vor dem Rennen — meine Wettkampfstrategie (Tempo, Nahrung, Pulszonen) auszuarbeiten. Beim Lauf werde ich diesmal mit Hipbag unterwegs sein, um nicht von irgendwelchen zufällig gereichten Gels auf der Strecke abhängig zu sein. Mein völlig utopisches Ziel nach wie vor: Den Marathon unter 3 Stunden (hysterisches Lachen im Hintergrund).

Morgen ist dann auch schon der Bike Check-In. Es wird ernst…

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Badehose
Fahrrad
Laufschuhe

Triathlon Dog
JUBILÄUM | 3 Jahre Triathlon

Vor drei Jahren, am 3. Oktober 2011, beschloss ich Triathlet zu werden. Am Abend des selben Tages saß ich zum ersten Mal auf einem Spinning Rad (ein richtiges Rad hatte ich ja nicht). Tags darauf übte ich bereits im Schwimmbad so zu tun, als täte ich kraulen. Freilich wenig überzeugend.

In diesen drei Jahren bin ich rund 1.000 km geschwommen, 27.000 km Rad gefahren und 11.000 km weit gelaufen. Einmal um die ganze Welt. Keinen Meter möchte ich missen (ausgenommen vielleicht die 25 Meter ungebremst ins Rübenfeld). Und wohin hat es mich gebracht? Auf die andere Seite der Welt. Drei Jahre Training für den Traum einmal beim IRONMAN Hawaii teilzunehmen. Verrückt. Aber es hat sich schon jetzt, zwei Tage vor dem Start, gelohnt. Die Atmosphere, die Athelten, die historischen Plätze, Morgenläufe am Alii Drive, der gefürchetete Queen Ka’ahumanu Highway, die Bucht — unbezahlbar.

Die Frage, die bleibt, was kommt als nächstes? Keine Langeweile. Der Mont Blanc will schließlich auch noch umrundet werden.

KEEP ON RUNNING!

JUBILÄUM | 3 Jahre Triathlon

Vor drei Jahren, am 3. Oktober 2011, beschloss ich Triathlet zu werden. Am Abend des selben Tages saß ich zum ersten Mal auf einem Spinning Rad (ein richtiges Rad hatte ich ja nicht). Tags darauf übte ich bereits im Schwimmbad so zu tun, als täte ich kraulen. Freilich wenig überzeugend.

In diesen drei Jahren bin ich rund 1.000 km geschwommen, 27.000 km Rad gefahren und 11.000 km weit gelaufen. Einmal um die ganze Welt. Keinen Meter möchte ich missen (ausgenommen vielleicht die 25 Meter ungebremst ins Rübenfeld). Und wohin hat es mich gebracht? Auf die andere Seite der Welt. Drei Jahre Training für den Traum einmal beim IRONMAN Hawaii teilzunehmen. Verrückt. Aber es hat sich schon jetzt, zwei Tage vor dem Start, gelohnt. Die Atmosphere, die Athelten, die historischen Plätze, Morgenläufe am Alii Drive, der gefürchetete Queen Ka’ahumanu Highway, die Bucht — unbezahlbar.

Die Frage, die bleibt, was kommt als nächstes? Keine Langeweile. Der Mont Blanc will schließlich auch noch umrundet werden.

KEEP ON RUNNING!